Sphero Mini – Der kleine Roboterball im Test

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956 Bewertungen

Der Sphero Mini ist ein kleiner ferngesteuerter Roboterball, der einige spannende Features bietet und fĂŒr einen ziemlich großen Spaßfaktor sorgt, ganz egal fĂŒr welches Alter! Spheros Roboterball ĂŒberzeugt nicht nur mit einer hochmodernen Technik und zahlreichen Funktionen, sondern auch mit einem absolut attraktiven Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis. Wir haben uns den Sphero Mini genauer angesehen und bis ins Detail getestet. In diesem Beitrag, berichten wir als Roboter-Freaks, ĂŒber all seine Funktionen und Eigenschaften, sowie ĂŒber unsere persönlichen Erfahrungen mit dem kleinen Ball. Viel Spaß beim Lesen!

Sphero Mini Checkliste

  • Zielgruppe: Ab 8 Jahren
  • Steuerung: Über Sphero Play App
  • Steuermodi: 8 verschiedene Modi z.B. per digitalem Joystick, GerĂ€usche oder GesichtszĂŒge
  • Spiele: 3 integrierte Spiele in der App
  • Lerneffekt: KreativitĂ€t, Geschicklichkeit und Programmierung
  • Programmierung: Programmierbar ĂŒber die Sphero Edu App

Unboxing und Lieferumfang vom Sphero Mini

Sphero Mini Lieferumfang
Sphero Mini Lieferumfang

Das Auspacken des Sphero Mini ging leicht von der Hand. Das Verpackungsdesign ist wirklich gut durchdacht, nichts hĂ€ngt, ist verdrahtet oder muss nochmal extra abgeschnitten werden. Oberhalb der Verpackung befindet sich der Roboterball an sich, der wie in einer Art kleines Schaufenster prĂ€sentiert wird. Hier muss man sagen, das ganze hat Sphero verdammt gut durchdacht. Um den Sphero Mini aus seinem Kasten zu nehmen, mĂŒssen die beiden Riegel auf beiden Seiten etwas eingedrĂŒckt werden, um den oberen Teil abnehmen zu können.

Im unteren Teil der Verpackung befindet sich der Rest des Lieferumfangs. Bei dem Ladekabel handelt es sich um Mikro USB zu USB 3.0, hier hĂ€tte man bei der modernen Technik des Roboterballs ruhig auf USB-C setzen können, was natĂŒrlich aber nur Meckern auf hohem Niveau ist. Dazu gehört noch ein kleiner Beutel bestehend aus sechs kleinen Gummikegeln und drei kleinen Pylonen, mit denen spĂ€ter Hindernisse oder Parcours gebaut werden können. Auch eine kleines Benutzerhandbuch in allen verschiedenen Sprachen gehört dazu.

Lieferumfang:

  • Sphero Mini Roboterball
  • Mikro USB zu USB 3.0 Ladekabel
  • Sechs kleine Gummikegeln
  • Drei kleine Pylonen
  • Benutzerhandbuch

Der erste Eindruck und Einrichtung des Sphero Minis

Der erste Eindruck beim Auspacken war durchweg positiv, man merkt, dass Sphero sich ernsthaft Gedanken gemacht hat. Überraschend war fĂŒr uns vor allem die tatsĂ€chlich sehr kleine GrĂ¶ĂŸe des Roboters. Der Sphero ist gerade einmal so groß wie ein Ping-Pong Ball. Die erste HĂŒrde bestand zuerst darin, die HĂŒlle des Roboters abzunehmen um ihn anschließend laden lassen zu können. Hier sollte man unbedingt aufpassen, da die HĂŒlle nochmal mit Klebeband verklebt ist, das ganze sieht man leider nicht auf den ersten Blick!

Um den Sphero Mini das erste Mal in Betrieb zu nehmen, muss er erstmal vollstĂ€ndig aufgeladen werden, was schon mal gut eine Stunde in Anspruch nehmen sollte. Beim Laden leuchtet der Mini Roboter abwechselnd in einem starken Blauton. Im Dunkeln könnte man ihn somit schon fast als kleine Lampe durchgehen lassen. Ist der Roboter vollstĂ€ndig geladen, leuchtet er grĂŒn und man weiß direkt Bescheid.

Sphero Mini
Sphero Mini aus der HĂŒlle genommen

WĂ€hrend des Ladevorgangs haben wir uns schon mal die Sphero Play App heruntergeladen. Die App ist natĂŒrlich kostenfrei und steht fĂŒr Android im Google Playstore und fĂŒr IOS im Appstore zu VerfĂŒgung. Ab jetzt heißt es aber erstmal warten, bis der kleine Roboterball genug aufgeladen ist, vorher geht es nĂ€mlich auch in der App nicht weiter.

Einrichtung mit der Sphero Mini App

Die Sphero Play App ist super designed, alles ist super ĂŒbersichtlich dargestellt. Es bedarf gar nicht mal einer Tour oder EinfĂŒhrung durch alle Funktionen in der App, da alle Funktionen wirklich selbsterklĂ€rend und sehr sehr einfach zu verstehen sind. Per Bluetooth wird der Sphero Mini dann mit der App ĂŒber das Smartphone oder Tablet verknĂŒpft. Ist der Roboter genug geladen, kann man direkt mit der VerknĂŒpfung starten.

Das VerknĂŒpfen ging relativ schnell und hat zuverlĂ€ssig funktioniert. Ist der Sphero Mini per App verknĂŒpft, muss er zu aller erst richtig kalibriert werden, damit die Steuerung auch passend ist. Danach lĂ€sst er sich schon sofort steuern und man kann die erste Testrunde drehen. Gesteuert wird dabei einfach mit einem „Joystick“ in der App, wobei die Steuerung somit echt spaßig und einfach ist. Man muss sich zwar erst ein wenig dran gewöhnen und vor allem richtig kalibrieren aber den Dreh hat man schnell raus. Neben dem Joystick gibt es sogar noch zahlreiche andere Steuerungsmöglichkeiten, dazu aber gleich mehr!

Oben rechts in der App geht es zu den Einstellungen. Hier gibt es ein paar Optionen um die Farbe einzustellen, man kann dabei sogar die Helligkeit bestimmten, was ziemlich cool ist. Auch die Maximalgeschwindigkeit des Roboters lĂ€sst sich dort per Schieberegler ganz einfach regulieren. Gerade fĂŒr sehr junge Spieler ist das eine absolut sinnvolle Option, um zu aller erst langsam reinzukommen, bevor man versehentlich noch ĂŒberall vorfĂ€hrt.

Unten rechts befindet sich das MenĂŒ zur Auswahl der verschiedenen Steuermodi und rechts unten geht es zu den Minispielen. Unten in der Mitte befindet sich dann noch ein kleiner Button, mit dem der Sphero Mini neu kalibriert werden kann. Insgesamt ist die Sphero Play App wirklich extrem ĂŒbersichtlich, ansprechend gestaltet und sehr einfach zu handhaben.

Verschiedene Fahrmodi stehen fĂŒr den Sphero Mini zur Auswahl

Insgesamt gibt es 7 verschiedene Fahrmodi zur Auswahl, mit denen der Roboterball ĂŒber die Sphero Play App gesteuert werden kann. Die verschiedenen Modi sind sehr abwechslungsreich und reichen vom einfachen Steuern per virtuellem Joystick bis hin zur GerĂ€usch- oder Gesichtssteuerung, in denen der Roboter mit GerĂ€uschen oder mit verschiedenen GesichtszĂŒgen gesteuert wird.

Sphero Mini Fahrmodi

 

Hinweis zur Face-Drive Funktion: Leider mussten wir bei unserem Test vergeblich feststellen, dass die genannte Funktion nicht verfĂŒgbar ist. FĂŒr den Test haben wir ein OnePlus 6T mit aktueller Android-Version benutzt. Auf Nachfrage beim Kundenservice hieß es, die Face-Drive Funktion sei nur fĂŒr 32-Bit-Android-GerĂ€te kompatibel, das OnePlus lĂ€uft aber auf 64-Bit. FĂŒr IOS-GerĂ€te ist die Funktion allerdings komplett unbeschrĂ€nkt verfĂŒgbar.

Der Sphero Mini lĂ€uft natĂŒrlich auch ohne Face-Drive super, allerdings ist es wirklich schade, auf eine interessante Funktion wie diese verzichten zu mĂŒssen. Alle anderen fĂŒr uns verfĂŒgbaren Smartphones besitzen ebenfalls einen 64-Bit Prozessor, sodass wir hier nicht testen können.

Joystick

Der Joystick Steuermodi ist sozusagen der Standard-Modi. Gesteuert wird der Sphero Mini Roboterball hierbei ĂŒber einen virtuellen Joystick auf dem Smartphone oder Tablet. Der Joystick lĂ€sst sich beliebig per Klick auf dem Bildschirm platzieren und bietet drei Geschwindigkeitsstufen. Dazu wird einfach der Stick mit dem Finger in die jeweilige Richtung gezogen.

Je nachdem wie weit der Stick gezogen ist, fĂ€hrt der Sphero Mini entweder langsam, mittelschnell oder auf Höchstgeschwindigkeit. Der Roboterball ist ĂŒbrigens ziemlich flott unterwegs, gerade wenn er seine Höchstgeschwindigkeit erreicht hat. FĂŒr einen gerade einmal Tischtennisball großen Roboterball, ist das schon ziemlich schnell und gerade fĂŒr die Wohnung wirklich absolut ausreichend.

Schleuder

Im Schleuder-Modi steht uns wieder ein Joystick zur VerfĂŒgung, allerdings wird der Sphero Mini hierbei nicht ganz normal nach Belieben durch die Gegend gelenkt. Viel mehr wird der Roboterball als kleines Geschoss fĂŒr eine Steinschleuder angesehen, das per Joystick in der App gespannt und abgefeuert wird. Hierbei lĂ€sst sich die Richtung frei bestimmen, in dem einfach der Stick in die jeweilige Richtung gezogen wird. Je nachdem wie weit der Stick gespannt wird, desto schneller wird der Sphero Mini hierbei abgefeuert. Um den Roboterball vorzeitig wieder zu stoppen, muss man einfach nur auf den Stick tippen.

Spaßig und cool ist dieser Modi vor allem wenn man sich die kleinen Gummikegel im Lieferumfang zu Nutze macht – modernes Bowling im Wohnzimmer!

Neigen

Die Neigungssteuerung hat uns wirklich ĂŒberrascht und gehört auf jeden Fall zu unserem Lieblings-Steuermodi. Hierbei wird einfach das Smartphone oder Tablet in die jeweilige Fahrtrichtung geneigt. Je stĂ€rker das GerĂ€t geneigt wird, desto schneller beschleunigt der Sphero Mini wieder. Die Steuerung funktioniert nahezu perfekt und ĂŒberraschend prĂ€zise, auch das schnelle Umlenken in eine andere Richtung passiert nahezu direkt sofort. Sehr spaßig!

Scream

Besonders spaßig ist der sogenannte Scream-Modi. In diesem Steuermodi wird der Sphero Mini mit GerĂ€uschen beschleunigt, wĂ€hrend mit dem Joystick gelenkt wird. Man kann beliebige GerĂ€usche machen und je nach LautstĂ€rke fĂ€hrt der Roboterball dann entweder langsamer oder schneller. In diesem Modus reicht es auch schon einfach ein wenig in das Mikrofon des Smartphones oder Tablet zu pusten, man muss also nicht direkt die eigene Stimme dazu verwenden.

Kick

Im Kick-Modi steht einem anstatt der Joystick ein Fußball zur VerfĂŒgung, der per Wischbewegung zum Rollen gebracht wird. Man wischt mit dem Finger ĂŒber den Ball und bestimmt die IntensitĂ€t und die Richtung des Schusses. Wie im Schleuder-Modi kann der Ball vorher auch gestoppt werden, in dem der Ball in der App kurz angetippt wird. Der Unterschied zum Schleuder-Modi ist, dass der Sphero Mini schneller in andere Richtungen manövriert werden kann. Auch kann der Ball mit einer Kurvenbewegung angeschnitten werden, sodass er einen Bogen rollt.

Golf

Der Gold-Modi bringt wieder ein bisschen Abwechslung rein, denn hierbei fungiert das Smartphone im wahrsten Sinne des Wortes als GolfschlĂ€ger! Gezielt wird, in dem der Sphero Mini vorher nochmal genau kalibriert wird, in dem der Pfeil in der App auf das jeweilige Ziel zeigen muss. Anschließend fungiert das Smartphone als SchlĂ€ger, dabei wird der obere Teil des Smartphones nach unten gehalten und es kann zum Schlag ausgehalten werden. Nach dem Schlag wird in der App sogar die Schlagkraft und die Distanz angezeigt.

Blocks

In diesem Steuerungsmodi kommen wir der Programmierung, die durchaus möglich ist, mit dem Sphero Mini schon ein StĂŒckchen nĂ€her. In diesem Modus bekommt man vorher noch eine kleine EinfĂŒhrung gezeigt, die nochmal genau zeigt wie alles funktioniert. Zuerst wird der Roboter wieder richtig kalibriert. Anschließend lassen sich Blöcke aneinander reihen, jeder Block beinhaltet eine Funktion z.B. nach vorne, rechts, links oder nach hinten rollen. Auch verschiedene Lichteffekte lassen sich mit einbauen. Ingesamt lassen sich bis zu 16 Blöcke per Drag-and-Drop aneinanderreihen.

Ist eine Reihenfolge festgelegt, genĂŒgt ein Klick auf den Startbutton um den Sphero Mini anschließend alle gewĂ€hlten Befehle automatisch ausfĂŒhren zu lassen. Leider lĂ€sst sich hierbei die Geschwindigkeit nicht so einfach regeln, gerade wenn man Hindernisse umfahren möchte, ist das wichtig. Die Geschwindigkeit kann dazu aber in den Einstellungen heruntergestuft werden. Zwischen den einzelnen Blöcken gibt es jeweils etwa eine Sekunde Pause, bis der nĂ€chste Block ausgefĂŒhrt wird.

Sphero Mini als Spielecontroller fĂŒr 3 coole Spiele

Exile II

Exile II ist eine Arte Weltraumshooter, in dem man selbst ein Raumschiff spielt und Hindernisse bzw. Gegner zerstören und ausweichen muss. Geschossen wird dabei von ganz alleine, lediglich das Steuern muss selbst ĂŒbernommen werden. Gesteuert wird dabei direkt mit dem Sphero Mini, in dem der Roboterball in die jeweilige Richtung geneigt wird. Dabei kann der Sphero Mini neben dem Smartphone oder Tablet auf dem Tisch gelegt werden oder sogar wĂ€hrenddessen in der Hand gehalten werden. Die Steuerung ist anfangs noch gewöhnungsbedĂŒrftig, kommt man aber erstmal rein, ist die Steuerung extrem prĂ€zise.

In dem Spiel schießt man sich durch verschiedene Wellen von Gegnern. Zuerst spielt man nur gegen Steine und Kometen, spĂ€ter kommen noch gegnerische Raumschiffe dazu. FĂŒr jede absolvierte Welle und jeden zerstörten Gegner gibt es dann Punkte und Power-Ups zum Einsammeln.

WĂŒnschenswert wĂ€re noch eine kleine Statistik am Ende des Spiels oder eine Rangliste, mit den besten Ergebnissen. Der eigene Highscore wird immer oberhalb angezeigt, mehr Optionen gibt es allerdings nicht. Alles in allem ist das Spiel aber ziemlich spaßig, unterhaltsam und gar nicht schwer.

Unser Rekord liegt ĂŒbrigens bei 250.990 Punkten, kann das wer schlagen? Gerne in die Kommentare schreiben!

Weltraumdrifter

In dem Spiel Weltraumdrifter geht es um ein Auto, das quasi durch eine endlose Röhre mit Hindernissen fĂ€hrt. Die Aufgabe hierbei ist es den Hindernissen effizient und bei steigender Geschwindigkeit auszuweichen und Sterne, fĂŒr mehr Punkte, einzusammeln. Allerdings spielt man nicht das Auto, sondern den Tunnel. Das Auto fĂ€hrt immer gerade aus, man selbst muss dabei den Tunnel in die richtige Stellung bringen, damit das Auto ohne gegen Hindernisse zu stoßen durchfahren kann. In den Röhren befinden sich, Ă€hnlich wie bei Mario Kart, Beschleunigungsfelder, mithilfe denen man schneller ans Ziel kommt.

Jedes Level hat eine bestimmte Zeitangabe, die unten rechts mit einem Balken angezeigt wird. Schafft man es nicht rechtzeitig ans Ende, ist man game over. Je weiter man es schafft, desto schwieriger wird. Unser Rekord liegt in diesem Spiel bei 6260 Punkten, mit Sicherheit einfach zu schlagen.

Anders als bei Exile II fanden wir die Steuerung hierbei sehr gewöhnungsbedĂŒrftig. Teilweise hat sich der Tunnel kaum bewegt, obwohl der Sphero Mini als Controller komplett gewendet wurde. Manchmal hingegen hat schon eine kleine Bewegung ausgereicht. Sicherlich braucht man ein bisschen Übung, um das Spiel gut zu meistern. Exile II hingegen, ging vergleichsweise wesentlich besser von der Hand, dennoch bietet auch Weltraumdrifter eine Menge Spaß.

Rundfahrt

Rundfahrt ist ein cooles Spiel, das man vor allem ziemlich schnell spielen kann, denn eine Partie kann auch schon nach einer Minute vorbei sein! In dem Spiel geht es um ein Sechseck, in dem sich ein kleiner Ball befindet. BerĂŒhrt der Ball eine Seite, wird diese zerstört. Das Ziel ist es, alle Seiten zu zerstören, ohne dass der Ball dabei rausfĂ€llt. Mit dem Sphero Mini als Controller steuert man sozusagen das Sechseck, hierbei ist die Steuerung wieder sehr prĂ€zise und einfach. Sind alle sechs Seiten zerstört, kommt man ins nĂ€chste Level. So geht es immer weiter, zwischendurch gibt es noch verschiedene Power-Ups einzusammeln und die Geschwindigkeit wird stetig erhöht.

Bei dem Übergang in ein anderes Level kam es bei uns aber hĂ€ufig zu einem Bug. Der Bug sorgte dafĂŒr, dass der Ball einfach durch eine Seite des Sechsecks geflogen ist, obwohl er eigentlich hĂ€tte abgefangen werden mĂŒssen. Daher liegt unser Rekord in diesem Spiel auch nur bei 1450 Punkten.

Der Sphero Mini im Test – Die Kriterien haben wir getestet

Einrichtung

Die Einrichtung des Sphero Minis ist völlig unkompliziert und schnell erledigt. Nach dem Auspacken sollte der Roboterball zunĂ€chst ausreichend geladen werden, wĂ€hrenddessen kann man sich aber schon die Sphero Play App herunterladen. VerknĂŒpft wird der Roboter mit der App ĂŒber eine Bluetooth-Verbindung. Die aller erste VerknĂŒpfung kann mit gut 2-3 Minuten Ladezeit etwas dauern, danach gibt es aber viel schneller. Probleme mit der Verbindungen oder AbbrĂŒche hatten wir in unserem Test bis heute keinen einzigen. Ist die Verbindung erstmal hergestellt, lĂ€uft sie auch sehr stabil!

Ein Einrichtung an sich ist wirklich extrem unkompliziert und schnell erledigt, alle Funktionen der App sind absolut selbsterklÀrend.

Handhabung/Steuerung

Der Sphero Mini besitzt ganze 7 verschiedene Steuerungsmöglichkeiten, die alle einwandfrei perfekt funktioniert haben. Im Joystick-Modi lĂ€sst der Roboterball sich lĂ€ssig durch die Gegend rollen, genauso wie im Neigungs-Modi, in dem das Smartphone zum Steuern in die jeweilige Richtung geneigt wird. Mit den anderen Modi wie Schleuder oder Kick kommt viel Abwechslung rein. Auch die GerĂ€usch-Steuerung „Scream“ ist interessant. Ebenso die Blocks-Steuerung, in der eigene Bewegungsabfolgen festgelegt werden.

Im Allgemeinen ist die Steuerung des Sphero Minis absolut prĂ€zise. Ist der Roboter richtig kalibriert, macht er auch genau das, was er machen soll. Nimmt man den Finger vom Joystick, so fĂ€ngt er unmittelbar an zu stoppen und rollt nicht wahllos weiter – sehr cool. Auch der schnelle Wechsel von rechts nach links oder vor und zurĂŒck ist absolut flĂŒssig und schnell.

Funktionen

Insgesamt bietet der Sphero Mini mit der dazugehörigen Sphero Play App 10 verschiedene Funktionen an: 7 verschiedene und abwechslungsreiche Steuer-Modi, sowie 3 spaßige Mini-Spiele, in denen der Sphero als Controller dient. Außerdem gibt es noch eine zweite App namens „Sphero Edu“, diese ist vor allem fĂŒr alle interessant, die sich mehr mit der Programmierung des Roboters beschĂ€ftigen wollen.

Die Funktionen hat man zwar alle relativ schnell durchprobiert, jedoch bieten sich einem enorm viele Möglichkeiten. Anstatt quer durch die Wohnung zu dĂŒsen, kann man kreativ werden und sich verschiedene Parcours ausdenken, die mit den verschiedenen Steuer-Modi durchfahren werden. Auch die Pylonen und Kegel aus dem Lieferumfang können hier nĂŒtzlich werden.

Die App

Die App ist schön und ĂŒbersichtlich designed, man kommt ĂŒberall mit einer einzigen kleinen Fingerbewegung hin. Rechts unten befinden sich die drei Mini-Spiele und links unten geht es dann zu den verschiedenen Steuer-Modi. Ein Klick auf den jeweiligen Modi genĂŒgt und schon ist er aktiv. Auch die ÜbergĂ€nge sind schön animiert, alles ist sauber dargestellt und selbst die Soundeffekte sind einfach nur passend.

Technische Probleme

Technische Probleme hatten wir keine. Im Vergleich zu sehr vielen anderen Spielzeugrobotern, ist die Technik des Sphero Minis wirklich ausgereift und funktioniert. Die Steuerung ist mehr als gut, ebenso die Umsetzung und das App-Design. Hier hat man auf alle FĂ€lle viel richtig gemacht!

Hin und wieder hatten wir Probleme bei der VerknĂŒpfung, manchmal wurde der Roboterball nicht erkannt, obwohl er sich in unmittelbarer NĂ€he des Smartphones befand. Das passierte bei uns meistens dann, wenn der Sphero vorher schon verbunden war, die App dann aber wieder geschlossen und schließlich wieder neu geöffnet wurde. Hier hat es jedes Mal geholfen die App ĂŒber den Task-Manager komplett zu beenden und neu zu öffnen. Da das ganze relativ schnell geht, war das fĂŒr uns kein Punkt sich zu Ă€rgern.

Verbesserungen in den Mini-Spielen wĂ€re aber auf alle FĂ€lle eine ziemlich coole Sache. Gerade die Steuerung bei Weltraumdrifter oder der Bug bei Rundfahrt sind schon verbesserungswĂŒrdig. Exile II hingegen funktionierte wunderbar und macht richtig Laune. Cool wĂ€re auf jeden Fall eine kleine Rangliste, in denen wenigstens z.B. die 5 besten persönlichen Highscores angezeigt werden oder verschiedene Statistiken der Levels.

Spaßfaktor

Der Spaßfaktor des Sphero Minis ist riesig. Es ist einfach eine ziemlich coole Sache einen kleinen Roboterball quer durch die Wohnung zu manövrieren und das mit den verschiedensten Steuerungsmöglichkeiten. Ebenso das Aufstellen von Parcours macht enorm viel Spaß. Die Mini-Spiele sind eine coole ErgĂ€nzung zu dem Ganzen und machen ebenfalls eine Menge Spaß. Durch die verschiedenen Funktionen und die verschiedenen, vor allem kreativen, Einsatzmöglichkeiten, wird einem mit dem Sphero Mini garantiert nicht so schnell langweilig!

Fazit – Unsere Meinung zum Sphero Mini

Insgesamt sind wir vollends vom Sphero Mini ĂŒberzeugt. Der kleine Roboter, der gerade einmal so groß ist wie ein herkömmlicher Ping-Pong Ball, besitzt eine klasse und wirklich zuverlĂ€ssig ausgereifte Technik, die einfach nur Spaß macht. Die Steuerung ist einfach und prĂ€zise, selbst das schnelle Umlenken in andere Richtungen. Durch die vielen Steuermodi hat man gleich mehrere sehr abwechslungsreiche Möglichkeiten. Auch die drei Mini-Spiele bringen einen großen Spaßfaktor mit sich!

Besonders spaßig ist es aber, wenn man sich eigene kleine Parcours aufbaut und sie mit dem Sphero Mini und den verschiedenen Modi meistert. Mit den Kegeln aus dem Lieferumfang lĂ€sst sich selbst eine moderne Partie Bowling spielen. Mit mehreren Leuten kann man sogar gegeneinander spielen, in dem man sich abwechselt. Der Sphero Mini bringt nicht nur einen großen Spaßfaktor mit sich, sondern auch eine ganze Menge an KreativitĂ€t. FĂŒr einen Preis von etwa 50-60 € bekommt man mit dem Sphero Mini einen wirklich super coolen und vor allem technisch sehr gut ausreiften Roboter. Gerade als Geschenk fĂŒr Kinder, Jugendliche oder sogar fĂŒr Erwachsene, ist der Sphero Mini eine absolut ideale Geschenkidee!

Sphero Mini Zubehör

Sphero Mini Activity Kit

FĂŒr den Sphero Mini gibt es auch einiges an interessantem Zubehör, darunter unter anderem das Activity Kit. Das Sphero Mini Activity Kit beinhaltet neben dem Roboterball noch eine ganze Menge an Zubehör und kostet etwa einen Aufpreis von rund 20 €. Das Sphero Mini Activity Kit beinhaltet 28 Bauelemente, mit denen sich eigene kleinen Strecken und Parcours bauen lassen. Dazu gehören noch 15 verschiedene AktivitĂ€tskarten, mit denen Grundlagen der Informatik ĂŒbermittelt werden. FĂŒr gut 20 € mehr bekommt man mit dem Kit eine ganze Menge an coolem Zubehör!

Sphero M001RW2 Mini-AktivitÀtskit
Spielset mit App-fÀhigem Roboterball; 15 AktivitÀtskarten und 28 Bauelemente inklusive; Ab 5 Jahren
87,72 EUR

Weiteres Zubehör wie Rampen und Transporttaschen

Erwerblich, extra fĂŒr die Sphero Roboter, ist auch ein kleines Set bestehend aus einer Rampe, die sich in mehreren Varianten aufstellen lĂ€sst. Gerade fĂŒr den Bau von einem Parcours eine ziemlich geniale Sache. FĂŒr den Transport, wenn man z.B. auf dem Weg zu Freunden ist, gibt es verschiedene coolen Transporttaschen.

Sphero M001RW2 Mini-AktivitÀtskit
Spielset mit App-fÀhigem Roboterball; 15 AktivitÀtskarten und 28 Bauelemente inklusive; Ab 5 Jahren
87,72 EUR
Sphero Zubehör GelÀndepark Ramp Pack - Blau
Erklimmen Sie die Rampen und folgen Sie den Schienen; Lieferumfang:1x Rampensatz
24,99 EUR
Hart Reise Schutz HĂŒlle Etui Tasche fĂŒr Sphero Mini - Appgesteuerter Roboterball von co2CREA
Shockproof dustproof and water resistance, comes with handstrap.; Material: EVA, Farbe:schwarz
Aenllosi fĂŒr Sphero Mini Blau - Appgesteuerter Roboterball Hart Taschen HĂŒlle
Shockproof staubdicht und WasserbestÀndigkeit, kommt mit Handschlaufe; Material: EVA, Farbe: Blau
14,99 EUR

FAQ: Relevante Fragen und Antworten ĂŒber den Sphero Mini Roboterball

FĂŒr wen eignet sich der Sphero Mini?

Der Sphero Mini Roboterball eignet sich super fĂŒr Kinder ab etwa 8 Jahren, was auch das empfohlene Alter des Herstellers ist. Das Kind sollte am besten schon Erfahrungen mit einem Smartphone haben und wissen, wie man damit in etwa umgeht. Die App und die Bedienung an sich sind aber sehr einfach und ĂŒbersichtlich gehalten. Alle Funktionen erklĂ€ren sich von selbst und mit ein bisschen Ausprobieren sollten Kinder in dem Alter keinerlei Probleme haben. Daneben eignet er sich auch perfekt fĂŒr Jugendliche oder selbst fĂŒr Erwachsene! Mit der „Sphero Edu“ App bekommen auch alle Programmierer und die, die es lernen möchten, sehr viel geboten.

Kann der Sphero Mini programmiert werden?

Ja, auf jeden Fall. WĂ€hrend in der Sphero Play App schon der „Blocks-Modi“ dafĂŒr sorgt, dass man Befehle bzw. Bewegungsabfolgen per Drag-and-Drop bestimmen kann, bietet die Sphero Edu App noch viel mehr Möglichkeiten. Mit der Sphero Edu App können Pfade gezeichnet und Blöcke benutzt werden, die einen echten Code reprĂ€sentieren. Auch lĂ€sst sich ein eigener Code basierend auf JavaScript schrieben. Dort lassen sich dann Bewegungsabfolgen noch viel detaillierter einbringen und die Zeiten fĂŒr die AusfĂŒhrungen, Verzögerungen und vieles mehr bestimmen.

Wie lange ist die Betriebszeit und wie wird er aufgeladen?

Die Betriebszeit des Sphero Minis ist mit etwa 50-60 Minuten angegeben. Es kommt aber viel mehr darauf an, wie der kleine Roboterball gefordert wird, die 50-60 Minuten sind hierbei das Maximum. Neigt sich die Batterie zum Ende, so zeigt der kleine Roboter es, indem er anfĂ€ngt zu blinken. Geladen wird er per Mikro-USB zu USB 3.0, entweder am Computer oder ĂŒber ein LadegerĂ€t. Die Ladebuchse befindet sich im Kern, dazu muss zuerst die HĂŒlle abgenommen werden. Die Ladezeit betrĂ€gt etwa eine Stunde, bis der Sphero Mini komplett geladen ist.

Eignet sich der Sphero Mini auch fĂŒr draußen oder nur fĂŒr drinnen?

PrimĂ€r ist der Sphero Mini Roboterball natĂŒrlich fĂŒr drinnen gedacht. Am besten fĂ€hrt er sich ĂŒber einen glatten Teppich, kann aber auch problemlos auf Fließen oder Laminat gesteuert werden, ist dabei aber ein wenig lauter. Wohingegen andere Sphero Modelle spezielle HĂŒllen fĂŒr den Outdoor-Einsatz haben, gibt es fĂŒr den Mini bisher leider noch keine passenden HĂŒllen. Auf Nachfrage konnten wir hierzu leider keine weiteren Infos erhalten. Mit der normalen Standard-HĂŒlle sollte der Sphero Mini möglichst nicht draußen benutzt werden, zumindest nicht auf Schotter oder Asphalt. Schnell können sich dadurch unschöne Kratzer auf der OberflĂ€che ansammeln oder diese beschĂ€digt werden.

Wie weit reicht die Verbindung der Steuerung?

Gesteuert wird der Sphero Mini ĂŒber einer App auf dem Smartphone oder Tablet, wobei die Verbindung per Bluetooth hergestellt wird. Die Bluetooth Verbindung war wĂ€hrend unseres gesamten Tests stabil und es kam nie zu AbbrĂŒchen. Insgesamt reicht die Verbindung etwa 10 Meter, wie auch bei anderen Bluetooth-GerĂ€ten.

Sphero Mini

9.6

Einrichtung

10.0/10

Handhabung

10.0/10

Technik

9.5/10

Funktionen

9.0/10

Spaßfakor

9.5/10

Vorteile

  • Sehr einfache Handhabung ĂŒber Smartphone/Tablet
  • Viele verschiedene Steuermodi
  • Kreative Einsatzmöglichkeiten
  • ZuverlĂ€ssige Technik

Nachteile

  • Face-Drive lĂ€uft nur auf Android GerĂ€ten mit 32-Bit Prozessor, nicht auf 64-Bit

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